Meldung im Detail

02.12.2018 Sonntag  Lifesaving Weltmeisterschaft

Marc Heisel und Jan Laufer retten im Tube Rescue Race Marcel Hatko. Flossenschwimmer Felix Holm (nicht im Bild) lieferte sich ein enges Rennen mit der Konkurrenz. (Foto: Denis Foemer)

Jan Laufer (grüne Hose) schafft es im 90m Beach Sprint bis in das Viertelfinale (Foto: Denis Foemer)

Vize-Weltmeister Chantal Bernard (links) und Virginia Kardell (rechts) überglücklich.

Felix Holm kurz vor seinem Start im Board Race.

Marcel Hatko (2. von links) bereit für das Startsignal.

Gelsenkirchener zurück von Weltmeisterschaft in Australien

Mit einer Silbermedaille, neuen Bestzeiten und jeder Menge neuer Erfahrungen kommt das sechsköpfige Team der DLRG Gelsenkirchen-Buer aus Adelaide, Australien, von der Rettungssport Club-Weltmeisterschaft zurück.  
Seit 2014 nehmen sie gemeinsam an internationalen Wettkämpfen teil. In Frankreich bei der WM 2014 und in Wales bei der EM 2015 startete die DLRG Gelsenkirchen-Buer noch in der Altersklasse der Jugendlichen, seit der WM 2016 in den Niederlanden stellen sie sich der offenen Konkurrenz. Dieses Jahr war das Abenteuer jedoch größer und die Konkurrenz noch stärker! Im Heimatland des Rettungssport, Australien, wurden die diesjährigen Lifesaving Club-Weltmeister-schaften ausgetragen.

Es wurden keine Kosten und Mühen gespart und bereits im Januar 2018 wurde die Reise geplant, Mitte November war es dann soweit: Das Team bestehend aus Chantal Bernard, Virginia Kardell, Felix Holm, Marcel Hatko, Marc Heisel und Jan Laufer flog nach Adelaide. Nach einer Woche Akklimatisierung und Training vor Ort begannen dann die Wettkämpfe.

Vize-Weltmeister im Line-Throw (Leine Werfen)!

Die ersten Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Bereits am zweiten Wettkampftag konnte Edelmetall errungen werden. Chantal Bernard (Retter) und Virginia Kardell (Zu Rettende) gingen in der Disziplin Line Throw an den Start. Der Retter muss vom Beckenrand das 12,5 Meter entferne Opfer mit einer im Wasser ausgerollten Leine retten. Es kommt vor allem darauf an die Leine so schnell wie möglich aufzuwickeln und mit einem zielsicheren Wurf zum Opfer zu werfen. Die Aufgabe des zu Rettenden ist aber nicht zu unterschätzen, denn die sehr dünne Leine zu fangen ist nicht leicht. Nach dem das Opfer die Leine in den Händen hält heißt es nur noch eins: Ziehen, bis der Beckenrand berührt wird.

Im Vorlauf lief bereits alles wie gewünscht: Chantal und Virginia qualifizieren sich mit neuer Bestzeit und schnellster Vorlaufzeit für das A-Finale. Bereits 2016 erreichten sie den 2. Platz im B-Finale, jedoch mit der zweit schnellsten Zeit insgesamt. Dieses Jahr konnten sie um die Treppchen Platzierungen kämpfen und nutzen ihre Chance! Die Freude und Erleichterung, dass der Traum einer Medaille sich erfüllt hat, sind riesig.

Bestzeiten und Top Platzierungen

Nicht nur die Frauen können mit ihrer Leistung zufrieden sein. Im Pool wurden viele neue Bestleistungen geschwommen und Staffeln in neuer und ungewohnter Besetzung wurden erfolgreich absolviert. Im Freiwasser konnten sich unsere Sportler mehrfach bis in das Viertelfinale vorkämpfen. Für eine Finalteilnahme reichte es leider nicht, australische und neuseeländische Athleten machten die Medaillenplätze unter sich aus. Viele Finalläufe verliefen sogar ganz ohne europäische Beteiligung. Da im Halbfinale oft nur noch entschieden wird, wer am A und wer im B Finale teilnimmt, können unsere Athleten somit sehr zufrieden sein. Kurz vor Weihnachten kamen sie gut gelaunt und sonnengebräunt zurück in Deutschland an. Nach einer kurzen Pause steht die Vorbereitung auf die Saison 2019 an, die ersten Wettkämpfe sind bereits im Februar.

Kategorie(n)
Wettkampf

Von: Text: Jan Laufer Fotos: Denis Foemer und Jan Laufer

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