Meldung im Detail

20.07.2019 Samstag  23. Internationaler DLRG Cup 2019 - Deutsche Freiwasser-Meisterschaften der DLRG

Die Gurtretterstaffel der Männer konnte das Team aus Gelsenkirchen-Buer für sich entscheiden (Foto: Steph Dittschar)

Jan Laufer (links), Felix Holm (mitte), Marc Heisel (rechts) auf der Zielgeraden (Foto: Steph Dittschar)

Pure Emotionen (Foto: Daniel-André Reinelt)

Siegerehrung Gurtretterstaffel - "Rescue Tube Rescue Race" (Foto: Daniel-André Reinelt)

Lucas Vogler (links), Jan Laufer (mitte), Nils Mündelein (rechts) sprinten auf das Podest in der Disziplin 90m Beach Sprint (Foto: Daniel-André Reinelt)

Marc Heisel (links), Jan Laufer (mitte), Lucas Vogler (rechts) liefern sich ein Duell um die Flags (Foto: Daniel-André Reinelt)

Silber in der 4x 90m Beach Sprint Staffel für Gelsenkirchen-Buer

Das Duell um den letzten Flag (Foto: Daniel-André Reinelt)

Katrin Schumacher vor dem Board Race Start

Chantal Bernard auf dem Weg Virginia Kardell von der Boje zu retten

Svenja Ostendorp und Katrin Schumacher ziehen Virginia Kardell in Richtung Ziellinie

DLRG Gelsenkirchen-Buer gewinnt mehrfach Gold und Silber

Von Donnerstag bis Samstag startete die DLRG Gelsenkirchen-Buer auf dem jährlichen nationalen Saisonhöhepunkt der Freiwassersaison, dem DLRG Cup, in Warnemünde, Rostock. Erfolgreicher in den Staffeln sowie in den Einzelstrecken als jemals zuvor konnte das Team aus fünf Männern und sechs Frauen den siebten Platz in der Vereinsgesamtwertung belegen.

Das Highlight der Herren Staffel, die Gold-Medaille in der Gurtretterstaffel, haben sich Felix Holm, Robert Ortmann, Marc Heisel und Jan Laufer über die Jahre hart erarbeitet. Bereits vor einigen Wochen konnte das Team in dieser Aufstellung auf dem ersten Trophy Wettkampf die Silber-Medaille gewinnen. In einem spannenden Rennen konnten sie sich dieses Mal gegen die Konkurrenz behaupten. In derselben Staffel konnte auch das Frauen-Team überzeugen und erreichte den fünften Platz.

Auch in der Strand-Sprint Staffel konnten die vier Herren glänzen. Nachdem sie jeweils 90m durch den Sand gesprintet waren und den Staffelstab fehlerfrei übergaben, wurden sie mit dem zweiten Platz und der Silber-Medaille belohnt. Damit konnte der dritte Platz aus dem Vorjahr nicht nur verteidigt, sondern sogar ausgebaut werden.

 

In den Einzeldisziplinen überzeugten Marc Heisel und Jan Laufer erneut. Bereits 2017 gewann Laufer den 90m Strand-Sprint. Nachdem er im letzten Jahr vierter wurde konnte er sich dieses Jahr erneut den deutschen Meister Titel sichern. Heisel belegte den neunten Platz.
In der Disziplin „Beach Flags“ gelang Jan Laufer und Marc Heisel wie vor einigen Wochen auf der ersten Trophy der Doppelsieg. Nach vielen kräftezehrenden Runden konnten die Sprinter aus Gelsenkirchen den Sieg unter sich aus machen.
Auch Lisa Albrecht überzeugte in der Disziplin „Beach Flags“ und erzielte einen guten elften Platz.

Felix Holm konnte seine schwimmerischen Leistungen nicht nur in der Gurtretterstaffel auf die Probe stellen, sondern auch im Surf Race, dem Brandungsschwimmen. Dort erreichte er in einem stark besetzten Feld den siebten Platz.
In der „Rescue Board Rescue Race“ Staffel konnten sich Marcel Hatko und Robert Ortmann den achten Platz sichern. Die Damen Staffel bestehend aus Virginia Kardell und Lisa Albrecht erkämpft sich den dreizehnten Platz.
Im Einzel „Board Race“ erreichte Felix Holm den zwölften Platz.

In der Königsdisziplin des Rettungssports, dem Oceanman, erreichten Robert Ortmann den zehnten Platz und Felix Holm den zwölften Platz. Dies ist vor allem erwähnenswert, da der Oceanman im sogenannten „Eliminator-Verfahren“ durchgeführt wurde. Der so genannte „Rettungssport-Triathlon“ bestehend aus Schwimmen, (Rettungs-)Board und (Rettungs-)Ski fahren sowie mehrmaligem Sprinten musste nicht nur einmal, sondern dreimal im Abstand von 5 Minuten absolviert werden. Von den 18 Startern aus der ersten Runde dürfen in der zweiten Runde nur noch 12 und in der dritten Runde nur noch sechs Athleten an den Start gehen. Felix Holm konnte mit einem Schlusssprint auf den letzten Metern auf diesen zwölften Platz vorrücken und ebenso wie sein Teamkollege Robert Ortmann weitere wichtige Punkte einstreichen.

Nächster Saisonhöhepunkt in Sicht

Insgesamt präsentierte sich das gesamte Team stärker denn je und konnte ihre aktuelle Form optimal auf die Probe stellen. Nun geht es am 03.08.2019 sowie am 31.08.2019 zur zweiten und dritten Etappe der internationalen DLRG Trophy nach Prerow und Langlau, um sich dort in der Teamwertung auf den dritten Platz vorzukämpfen. Aktuell befindet sich die Mannschaft der DLRG Gelsenkirchen-Buer auf Platz Vier. Im September wird dann ein elfköpfiges Team nach Riccione, Italien, zur Interclub Europameisterschaft anreisen, um sich dort der europäischen Konkurrenz zu stellen.

Erklärung der Disziplinen

Die Disziplin „Beach Flags“ ist ein Reaktionswettkampf mit Kurzstreckensprints, bei dem vor allem der Start entscheidend ist. Gestartet wird auf dem Bauch liegend, entgegen der Laufrichtung. Am anderen Ende des Feldes befinden sich sogenannte Flags, jedoch weniger als es Läufer gibt. Somit scheiden jede Runde ein bis zwei Teilnehmer aus dem Wettkampf aus.   
Der „Sandsprint“ wird auf einer 90m Strecke ausgetragen. Durch ein K.O.-System kommen die besten vier Läufer aus einem Lauf in die nächste Runde.
Beim Board Race startet der Rettungssportler mit seinem Rettungsbrett von der Wasserkante und absolviert einen ca. 600m langen Kurs.
Der Rundkurs beim Surf Race ist ca. 400m lang.

Kategorie(n)
Wettkampf

Von: Jan Laufer

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