Meldung im Detail

03.08.2019 Samstag  Internationale DLRG Trophy II 2019

Jan Laufer springt zum letzten (Beach-) Flag und gewinnt Gold gegen seinen Mannschaftskollegen Marc Heisel. (Foto Tobias Lüeße)

Marc Heisel wird Zweiter (links), Jan Laufer gewinnt (mitte), Lucas Vogler (DLRG Lüneburg, rechts) belegt den dritten Platz

Die Gurtretterstaffel der DLRG Gelsenkirchen belegt vor der DLRG Halle-Saalekreis und DLRG Charlottenburg-Wilmersdorf den ersten Platz. (Foto Tobias Lüeße)

Marc Heisel (links) und Jan Laufer (mitte) auf dem Podest der Disziplin Beach Flags. (Rechts Lucas Vogler von der DLRG Lüneburg)

Die Freude ist groß: Chantal Bernard (links) belegt den 2. Platz in der Disziplin Ski Race!

Zweiter Wettkampf der dreiteiligen Freiwasserwettkampf-Serie

Erneut überzeugt die DLRG Gelsenkirchen-Buer mit mehreren Podest Platzierungen

Am Samstag, 03.08.2019, ging die Mannschaft der DLRG Gelsenkirchen-Buer in Prerow an der Ostsee beim zweiten Wettkampf der DLRG Trophy an den Start.
Die sehr guten Leistungen aus den vorherigen Wettkämpfen konnten sie gemeinsam erneut abrufen und somit hervorragende Ergebnisse erzielen.

Allen voran erreichte Chantal Bernard in der Disziplin „Surf-Ski Race“, in der man einen 600 Meter langen Parkour mit dem Kajak-ähnlichen Surf Ski möglichst schnell absolvieren muss, den zweiten Platz. Bereits in der Vorrunde konnte sie sich gemeinsam mit anderen Athletinnen an der Spitze absetzen und Kräfte sparen. Im Finale gab Chantal jedoch alles, um sich von besagter Gruppe lösen zu können und sich die Silber-Medaille zu sichern. Marcel Hatko paddelte auf dem zehnten Platz ins Ziel.

Zeitgleich lassen sich Jan Laufer und Marc Heisel in der Kurzsprint Disziplin „Beach Flags“ nicht stoppen. Zum dritten Mal in diesem Jahr konnten sie sich den Doppelsieg erarbeiten. Marc Heisel gewinnt Silber, Jan Laufer Gold. Somit stehen sie in der Gesamt-Serien-Tabelle nach zwei von drei Wettkämpfen ganz oben und wollen diese Platzierungen natürlich nicht mehr hergeben.

Im Brandungsschwimmen, das in Prerow durch eine lange Laufstrecke aufgrund des flachen Wassers Felix Holm nicht in die Karten spielt, belegt er den sechsten Platz, im „Oceanman“, dem Rettungssport Triathlon, den siebten Platz.

Auch als Team erfolgreich:

Die Gurtretterstaffel der Herren konnte ihre Tabellen Position ausbauen. Nach dem sie bei der ersten Trophy in Beckum den zweiten Platz belegten konnten die vier Herren nun wie bei den deutschen Meisterschaften zwei Wochen zuvor die Gold Medaille gewinnen. Beim dritten Teil der Wettkampfserie wird nun die Gesamtwertung in dieser Disziplin entscheiden. Die Damen Staffel belegt den fünften Platz und ist damit weiterhin konsistent unter den Top acht wiederzufinden.

In der zwei Personen Staffel Disziplin „Rescue Board Rescue“ belegen sowohl das Damen- als auch das Herren Team den achten Platz.

Dritte Trophy in Langlau, Bayern

Der dritte Teil der Wettkampfserie findet Ende August am kleinen Brombachsee in Langlau, Bayern, statt. Dort möchte die Gelsenkirchener Mannschaft noch ein letztes Mal alles geben, um in der Gesamtwertung weitere Punkte gut zu machen.

Im September gehen sie dann bei der Vereins-Europameisterschaft im Rettungssport in Riccione, Italien, an den Start. Sie wollen erneut unter Beweis stellen, dass die europäische Konkurrenz das Team aus dem Ruhrgebiet weiterhin im Auge behalten muss.

Die DLRG Trophy

Die DLRG Trophy ist Deutsch­lands nationale Freiwasser­rettungs­trilogie, bei der jährlich die besten Einzelsportler, aber auch die besten Staffeln und Vereine gesucht werden. Auf dem Programm der drei Wettkämpfe stehen alle Einzel­strecken und Staffeln des internationalen Pro­gramms, außer dem Sand­sprint und der Sandsprint­staffel. Wichtig ist vor allem die Gesamtwertung aus allen drei Wettkämpfen, die es sowohl für die Einzelstrecken als auch für das gesamte Team gibt. Die DLRG Gelsenkirchen konnte sich in den letzten Jahren auf den dritten Platz der Gesamtwertung vorkämpfen und ist mit einigen Athleten, die in den letzten Jahren mehrfach Einzeldisziplinen gewannen, und einem auch in der Breite gut aufgestellten Team nicht mehr aus der nationalen Spitze des Freiwasserrettungssports wegzudenken.

Kategorie(n)
Wettkampf

Von: Jan Laufer

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